theaterperipherie im TITANIA, Basaltstraße 23, 60487 Frankfurt

 

SPIELZEIT 18/19

NEWS

WIR CASTEN NOCHMAL

cASTING FÜR sTÜCKENTWICKLUNG ZUM THEMA "DER weibliche* KÖRPER IN DER PUBERTÄT"

Für eine Neuproduktion bei theaterperipherie zum Thema „weibliche* Körper in der Pubertät“ suchen wir nach interessierten Darsteller*innen ab 16 Jahren. Unser Wunsch ist, im Rahmen dieses Projektes, die Vielfalt von Körperformen und -erfahrungen sichtbar zu machen. Im Gegensatz zu dem in Popkultur, Werbung und Social Media gefeierten weißen, schlanken, ohne Behinderung, cisgender Körper, möchte dieses Projekt für diejenige einen Raum anbieten, die sich mit diesen normativen Körpervorstellungen nicht identifizieren können und/oder möchten. Daher suchen wir Darsteller*innen mit den verschiedensten Hintergründen. Mit oder ohne Bühnenerfahrung, fett oder dünn, groß oder klein, mit oder ohne Behinderung, verschiedene Sexualitäten, PoC oder nicht PoC.

 

Die Premiere soll im Dezember stattfinden. Die Proben finden in den Sommerferien, den Herbstferien und den letzten vier Wochen vor der Aufführung statt. Diese werden vorwiegend am Wochenende stattfinden.

 

Wenn du Lust hast bei dem Projekt mitzumachen, meldet dich bei uns. Sag uns kurz, wer du bist und was dich an dem Thema interessiert. Du kannst uns einen Text dazu schicken, oder ein Lied, ein Video u.ä. Wie du das machst, überlassen wir deiner Fantasie und Kreativität. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf deine Email.

Projektleiter*innen: Ewgenija Weiß und Magdalini Savvidou.

 

Das Casting wird Mitte Juni stattfinden. Das genauere Datum wird noch bekannt gegeben.

 

Anmeldung, Fragen, usw an: magdalinisavvidou@yahoo.de

Am 26.03.19 wurde uns im Kaisersaal im Römer der Karfunkel-preis (Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis) verliehen

Fotos: Bato Prosic/Hannah Schassner

EIN GRUND ZU FEIERN!

 


theaterperipherie bekommt "für seine herausragende Theaterarbeit" den Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis KARFUNKEL 2019.

 

Wir sagen danke an alle, die es möglich machen, sowohl hinter als auch auf der Bühne, sowohl aktuellen Beteiligten, wie auch ehemaligen Akteur*innen, dass es theaterperipherie überhaupt gibt Wir sagen danke dafür, dass sich theaterperipherie mit jedem Stück und mit jedem Projekt neu erfinden darf und trotzdem immer klar ist, warum wir überhaupt Theater machen. Und somit danken wir natürlich auch den Zuschauer*innen dafür, dass sie mit ihrem Interesse an unserer Arbeit zeigen, dass Theater eben mehr ist als nur ein Ort, an den man kommt, um wieder zu gehen. "theaterperipherie sei ein Theater der Teilhabe, das künstlerische und gesellschaftliche Arbeit als untrennbar verstünde, begründet die Jury ihre Entscheidung. Exemplarisch stünden dafür die Inszenierungen „Illegal“ nach dem Roman von Max Annas und „Rettung“, eine Stückentwicklung mit neu in Deutschland angekommenen jungen Darstellerinnen und Darstellern aus der Spielzeit 2018/19. Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, die den Vorsitz der Preisjury innehat, betont die Bedeutung des Theaters und seine Besonderheiten: >>theaterperipherie steht für ein offenes Theater, das sich wirklich und tatsächlich seinen Beteiligten und ihren Themen und Anliegen widmet. Unter der Leitung von Ute Bansemir gelingt es theaterperipherie, ein Ort der Auseinandersetzung zu sein.<< (...) theaterperipherie behauptet keine Teilhabe, es lebt sie und wird durch sie konstituiert.“ (aus der Pressemitteilung vom 01.02.19)