Foto: Anne Bolick

News

Soli-Abend am 11.02.17

Ein Spieler von theaterperipherie ist von Abschiebung bedroht und soll innerhalb der nächten 30 Tage Deutschland verlassen und nach Afghanistan ausreisen - ein Land, in dem der achtzehnjährige Mann noch nie gelebt hat, in dem er niemand kennt und in dem er Verfolgung und Gewalt ausgesetzt ist. Er geht hier zur Schule, spielt in mehreren Stücken an unserem Theater, hat hier in Frankfurt seine FreundInnensein und sein zu Hause gefunden. Er muss bleiben dürfen! Da führt kein Weg dran vorbei!

 

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Die genaue Summe ist noch nicht bekannt, da immer noch Geld bei uns eingeht, aber wir freuen uns, euch jetzt schon Mal mitteilen zu können, dass am 11.02.17 beim Soli-Abend knapp 2000 Euro Spenden gesammelt wurden. Das ist einfach unglaublich toll, wir sind dankbar und zuversichtlich; auch wenn es noch ein langer Weg ist, um nicht nur für unser Ensemble-Mitglied, sondern für tausende von (jungen) Menschen, die vor Krieg, Armut, Hunger und religiöser/politischer Verfolgung fliehen, eine menschenwürdige Zukunft gestalten und möglich machen zu können.

 

Wir danken allen, die da waren, als beteiligte KünstlerInnen, HelferInnen und als Gäste. Knapp 140 Menschen waren insgesamt im Laufe des Abend da, wir sind sprachlos und glücklich. Und werden euch wissen lassen, wie viel Geld gesammelt wurde.

Und das war das Programm:

Max Clouth & Mirweis Neder - Gitarre und Tabula

theaterperipherie - KameLions

Bermuda Tribe - Rap

Moe Salamat - Der MOEment

Landungsbrücken - Hass

Saturn X - fast ausgestöpselter Rock n' Roll

theaterperipherie - Liebe & Die im Dunkeln

Les Etoiles de Botan - kurdische Band

theaterperipherie bringt ein neues talk-Format auf den Spielplan:  real talk. Termine kommen bald.

 

Allah liebt man(n) - der neue Abend von Hadi Khanjanpour. Am 25.02.17 ist Premiere.

***CASTING***

theaterperipherie sucht für 2 verschiedene Frauen-thematische Stücke

1. Weibliche Darstellerinnen (Regie: E. Weiß)

2. Mütter (Regie: U. Bansemir)