kunstvoll

2017/18 theaterperipherie und die Gutenbergschule // LOST AND FOUND

 

 

mit und von: SchülerInnen der Theater-AG der Gutenbergschule

 

 

 

Überall liegen Dinge und Menschen herum, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Sie sind einfach da, oft verschwinden sie wieder, manchmal kriegt man sie nicht mehr los. Ob man will oder nicht, sie sammeln sich an, bilden Klumpen, machen blind, erwecken sich selbst zum Leben, sie lassen sich finden, man verliert sich selbst in ihnen - und manchmal sucht man auch eine ganze Ewigkeit. Plastik braucht immerhin 450 Jahre, um sich komplett zu zersetzen. Nichts verstanden? Nun dann – wir auch nicht. Ist schon kompliziert, das >Verlieren und Finden<. Fühlt sich fast an, wie die Hölle auf Erden. Und was soll eigentlich das Auto da im Bild?

 

Die Gutenbergschule und theaterperipherie arbeiten im vierten Jahr in Folge miteinander. Aus einer dreijährigen TuSch-Kooperation wird nun ein großes kunstvoll-Projekt zum Thema >Verlieren und Finden<. Die SchülerInnen gründen unter der Leitung von Hannah Schassner von theaterperipherie eine Theater-AG und arbeiten fünf Monate wöchentlich an LOST & FOUND. Der Dank für dieses Projekt gilt dem RheinMain-Kulturfonds, dem Projekt kunstvoll und Laura Kurtz für die Betreuung!

 

Projektpräsentation am: 17.06.18 um 17 Uhr

 

2015/16 theaterperipherie und die Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim // Deutsch!

 

In einem Projekt erarbeiten wir mit einer 9. Klasse eine Stückentwicklung mit dem Titel "Deutsch - aber kunstvoll!" Die Teilnehmenden waren bereits in unserer Vorstellung von "Der Kick" und haben gemeinsam mit der Regisseurin Hannah Schassner nachbereitet. Sie, Ewgenija Weiß und Ute Bansemir sind, in Unterstützung von Marcel Andrée und Ole Bechtold, die leitenden KünstlerInnen in diesem Projekt.

 

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(TYPISCH) DEUTSCH!?

 

 Aufstehen, zur Schule gehen, eine Pizza kaufen, im Baumarkt etwas umtauschen und den Kassenzettel nicht finden. Typisch deutsch? Ausländerfeindlich sein, Bratwurst essen, einen Mercedes fahren. Typisch deutsch? Einen Freund umbringen, ein Mädchen schubsen, einen BigMac essen. Typisch deutsch? Im Park spazieren, durch die Straßen schlendern, einen Schäferhund streicheln. Typisch deutsch?

 

Jugendliche aus der Jahrgangsstufe 9 haben zusammen mit theaterperipherie zum Thema TYPISCH DEUTSCH! gearbeitet. Von Klischees ausgehend entstanden in einem fünfmonatigen immer wieder stattfindenden Arbeitsprozess Szenen über Szenen, Ideen über Ideen. Dazu gehörten: Das lustvolle Abarbeiten an Klischees. Ist das so? Ein Theaterbesuch in „Der Kick“: War das wirklich so? Improvisationen rund um Angela Merkel, um den Kauf von Getränken und ums Autofahren. Geht das so? Und immer wieder Gedanken an Offenbach Kaiserlei in der Nacht.

 

mit: SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 der Heinrich-Kraft-Schule

Projektleitung: Hannah Schassner, Ewgenija Weiß, Ute Bansemir, Marcel Andrée und Ole Bechtold

 

2013/14 theaterperipherie und die Philipp-Reis-Schule in Friedrichdorf oder Normal is anders!

 

Das theaterperipherie Projekt mit der Philipp Reis Schule (7. Klassen des Hauptschulzweiges) thematisiert wie Inszenierungen "KameLions" und "Supergrrrls" das Thema Geschlecht und gesellschaftliche Zuschreibung. In einer in 4 Blöcken stattfindenen Stückentwicklung versuchen wir uns - angelehnt an Ereignissen, Situationen, Konflikten und Begegnungen im Schulalltag - der Thematik zu nähern. Ziel ist es den jungen Menschen in spielerischem Erproben und Durchspielen neue Handlungsräume zu erschließen und Toleranz für andere Verhaltensweisen zu entwickeln.

Durchführende KünstlerInnen: Hadi Khanjanpour, Ute Bansemir, Hannah Schassner, Sina Dotzert, Amin Biemnet Haile