kunstvoll

2018/19 theaterperipherie und die gutenbergschule                                 shaved new world

SHAVED NEW WORLD

Eine Dystopie für morgen von heute

Wie stellen wir uns die schlechtmöglichste aller Welten
 vor, wenn sie denn kommt? Was passiert mit Liebe,
 Religion, Freundschaft, Geschlechtern, Familien, Natur
 und Umwelt, wenn sie denn kommt, die schlechtmöglichste aller Welten? Wie verhält sich ein Individuum im Angesicht eines Kollektivs, das ihm mit seiner Macht entgegentritt?Was, wenn  Shaved new world tatsächlich Wirklichkeit wird?

Basierend auf der Auseinandersetzung mit Dystopien,
Pessismismus und Zukunftsvisionen von heute für morgen zeigen die jungen Erwachsenen der Gutenbergschule, mit der theaterperipherie nun im fünften Jahr zusammenarbeitet, ihre Vorstellung einer Gesellschaft, in der sie zukünftig NICHT leben wollen. Denn schon Huxley und Orwell wussten um die Macht der negativen Vorstellung für die Kraft der positiven Weltgewandtheit. Eine Utopie in der Dystopie. Das diesjährige Spielzeitmotto von theaterperipherie UNSERE WELT SÄHE ANDERS AUS wird also mit und von den Schüler*innen der Berufsschule krativ einmal bis zur Schmerzgrenze umgedreht. Und ja, es gibt auch Masken.

mit und von: Schüler*innen der Gutenbergschule
Projektbetreuung: Hannah Schassner, Ute Bansemir, Ali Napoé, Benjamin Cromme, Sophia Dittrich (theaterperipherie)
Michael Bachmann und Ulrike Prange (Gutenbergschule)

 

am: DI, 14.05.19 um 11 Uhr & 19.30 Uhr


2017/18 theaterperipherie und die Gutenbergschule II LOST AND FOUND

mit und von: SchülerInnen der Theater-AG der Gutenbergschule

 

Überall liegen Dinge und Menschen herum, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Sie sind einfach da, oft verschwinden sie wieder, manchmal kriegt man sie nicht mehr los. Ob man will oder nicht, sie sammeln sich an, bilden Klumpen, machen blind, erwecken sich selbst zum Leben, sie lassen sich finden, man verliert sich selbst in ihnen - und manchmal sucht man auch eine ganze Ewigkeit. Plastik braucht immerhin 450 Jahre, um sich komplett zu zersetzen. Nichts verstanden? Nun dann – wir auch nicht. Ist schon kompliziert, das >Verlieren und Finden<. Fühlt sich fast an, wie die Hölle auf Erden. Und was soll eigentlich das Auto da im Bild?

 

Die Gutenbergschule und theaterperipherie arbeiten im vierten Jahr in Folge miteinander. Aus einer dreijährigen TuSch-Kooperation wird nun ein großes kunstvoll-Projekt zum Thema >Verlieren und Finden<. Die SchülerInnen gründen unter der Leitung von Hannah Schassner von theaterperipherie eine Theater-AG und arbeiten fünf Monate wöchentlich an LOST & FOUND. Der Dank für dieses Projekt gilt dem RheinMain-Kulturfonds, dem Projekt kunstvoll und Laura Kurtz für die Betreuung!

 

Projektleitung: Hannah Schassner / Michael Bachmann (Gutenbergschule)

 

Projektpräsentation am: 17.06.18 um 17 Uhr


2015/16 theaterperipherie und die Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim II Deutsch!

In einem Projekt erarbeiten wir mit einer 9. Klasse eine Stückentwicklung mit dem Titel "Deutsch - aber kunstvoll!" Die Teilnehmenden waren bereits in unserer Vorstellung von "Der Kick" und haben gemeinsam mit der Regisseurin Hannah Schassner nachbereitet. Sie, Ewgenija Weiß und Ute Bansemir sind, in Unterstützung von Marcel Andrée und Ole Bechtold, die leitenden KünstlerInnen in diesem Projekt.

 

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(TYPISCH) DEUTSCH!?

 Aufstehen, zur Schule gehen, eine Pizza kaufen, im Baumarkt etwas umtauschen und den Kassenzettel nicht finden. Typisch deutsch? Ausländerfeindlich sein, Bratwurst essen, einen Mercedes fahren. Typisch deutsch? Einen Freund umbringen, ein Mädchen schubsen, einen BigMac essen. Typisch deutsch? Im Park spazieren, durch die Straßen schlendern, einen Schäferhund streicheln. Typisch deutsch?

 

Jugendliche aus der Jahrgangsstufe 9 haben zusammen mit theaterperipherie zum Thema TYPISCH DEUTSCH! gearbeitet. Von Klischees ausgehend entstanden in einem fünfmonatigen immer wieder stattfindenden Arbeitsprozess Szenen über Szenen, Ideen über Ideen. Dazu gehörten: Das lustvolle Abarbeiten an Klischees. Ist das so? Ein Theaterbesuch in „Der Kick“: War das wirklich so? Improvisationen rund um Angela Merkel, um den Kauf von Getränken und ums Autofahren. Geht das so? Und immer wieder Gedanken an Offenbach Kaiserlei in der Nacht.

 

mit: SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 der Heinrich-Kraft-Schule

Projektleitung: Hannah Schassner, Ewgenija Weiß, Ute Bansemir, Marcel Andrée und Ole Bechtold

 

 

2013/14 theaterperipherie und die Philipp-Reis-Schule in Friedrichdorf II  Normal is anders!

Das theaterperipherie Projekt mit der Philipp Reis Schule (7. Klassen des Hauptschulzweiges) thematisiert wie Inszenierungen "KameLions" und "Supergrrrls" das Thema Geschlecht und gesellschaftliche Zuschreibung. In einer in 4 Blöcken stattfindenen Stückentwicklung versuchen wir uns - angelehnt an Ereignissen, Situationen, Konflikten und Begegnungen im Schulalltag - der Thematik zu nähern. Ziel ist es den jungen Menschen in spielerischem Erproben und Durchspielen neue Handlungsräume zu erschließen und Toleranz für andere Verhaltensweisen zu entwickeln.

 

Durchführende KünstlerInnen: Hadi Khanjanpour, Ute Bansemir, Hannah Schassner, Sina Dotzert, Amin Biemnet Haile